Fachliche Leitung Ergotherapie Therapiezentrum Dreiklang
- Mobil: 01 51 / 18 03 26 18
- E-Mail: sonja.meyer@os-hho.de
Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie
Bei uns erfahren Sie eine ganzheitliche Betrachtung mit individuellen Therapieangeboten für jedes Alter. Das Therapiezentrum Dreiklang bietet Hilfe und Beratung für jede Altersgruppe vom Säugling bis zum Erwachsenen.
Wir arbeiten klientenzentriert und bedürfnisorientiert und ermöglichen Teilhabe. Das heißt, dass wir gemeinsam mit den Klienten und Klientinnen (und ggf. auch mit den Sorgeberechtigten) Ziele besprechen, die den Betreffenden wichtig sind und helfen selbstbestimmt im Alltag zu handeln sowie Teilhabe zu erleben.
Hierbei formulieren wir Ziele in drei Bereichen:
1. Selbstversorgung (z.B.: Essen, Umziehen, Zähne putzen, in der Pflege mithelfen usw.)
2. Produktivität (z.B.: Tisch decken, Einkaufen, Schule (Hausaufgaben machen, Lesen, Zuhören, Konzentrieren, Stifthaltung usw.)
3. Freizeit (z.B.: Fußball spielen, Buch lesen, Fahrrad fahren usw.)
Zudem legen wir Wert auf einen interdisziplinären Austausch mit Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen, Logopäden und Logopädinnen, Pädagogen und Pädagoginnen, Ärzten und Ärztinnen sowie Hilfsmittelversorgern und Hilfsmittelversorgerinnen.
Hirnleistungstraining:
Ein Hirnleistungstraining dient dem Erhalt und der Verbesserung von Kognitiven Fähigkeiten, wie zum Beispiel der Konzentration, Aufmerksamkeit, Orientierung, Handlungsplanung oder Merkfähigkeit. Mit gezielten und individuell abgestimmten Übungen soll so kognitiven Störungen bzw. Defiziten entgegengewirkt werden.
ADL-Training:
ADL steht für Aktivitäten des täglichen Lebens (activities of daily living). Bei einem ADL-Training geht es darum Menschen jeden Alters mit Veränderungen oder Einschränkungen auf körperlicher, psychischer oder kognitiver Ebene bei der eigenständigen Lebensführung zu unterstützen. Die Übungsfelder des ADL-Trainings orientieren sich am Alltag der Menschen, wobei hier die wesentlichen Tätigkeiten zur Erfüllung der Grundbedürfnisse im Fokus stehen. Beispiele für Aktivitäten des täglichen Lebens sind die Körperpflege, die durch ein Wasch- und Anziehtraining gefördert wird oder auch die Selbstversorgung, zu der das Einkaufen und Zubereiten von Speisen gehört, aber auch einen Beruf auszuüben und hierfür am Straßenverkehr teilzunehmen kann ein Thema des ADL-Trainings sein.
Basale Stimulation:
Bei der Basalen Stimulation handelt es sich um ein (heil-)pädagogisches Konzept, dass in der Pflege und Therapie Anwendung findet. Basale Stimulation heißt so viel wie “Aktivierung der Wahrnehmungsbereiche” und regt die Sinne also das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken sowie Fühlen an. Anwendung findet die basale Stimulation vor allem dann, wenn Menschen in ihrer Wahrnehmung und Kommunikation erheblich beeinträchtigt sind, wie es beispielsweise bei Patientinnen und Patienten mit einer Mehrfachbeeinträchtigung, einem Schädelhirntrauma oder mit Demenz der Fall sein kann. Die Basale Stimulation nutzt beispielsweise Berührungen, Vibration, Musik und Gerüche, um mit Menschen in Kontakt zu gehen und ermöglicht so eine Form der Kommunikation auf nonverbaler Ebene und regt gleichzeitig Bewegungen an.
Handwerkliche und kreative Betätigung:
Handwerkliche und kreative Techniken (z.B.: Holzarbeiten, Ton, Arbeit mit Pappe und Papier, Farben, etc.) haben einen hohen Aufforderungscharakter und können je nach Anforderung schnell zum Erfolg führen. Dies hat zur Folge, dass die Motivation, Eigeninitiative und das Selbstwertgefühl von Menschen gesteigert werden. Es ermöglicht in ein Betätigungsverhalten zu kommen und fördert Bereiche wie die Feinmotorik, Ausdauer oder Konzentrationsfähigkeit.
Psychomotorik:
Durch individuelle Bewegungsangebote sollen Menschen in ihrer ganzheitlichen Entwicklung gefördert werden. Über Erleben, Erfahren und Kommunizieren mit und durch Bewegung, aber auch durch das Begreifen sozialer Verhaltensweisen wie Toleranz, Rücksicht und Kooperation werden besonders Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit gefördert.
Sensorische Integrationstherapie:
Sensorische Integration ist die Aufnahme, Wahrnehmung und Verarbeitung von Sinnesreizen. Diese unterstützen unter anderem die Konzentration, Merkfähigkeit, Tonus- und Gleichgewichtsregulation, Körper- und Feinkoordination, Kraftdosierung und Feinmotorik. Kommt es zu Störungen bei der Reizverarbeitung kann dies zu Hürden im Alltag führen. Im Rahmen der Sensorischen Integrationstherapie wird durch standardisierte Tests, Beobachtung und Gesprächen die Alltagsbewältigung von Menschen erfasst und bei Bedarf eine zielgerichtete Therapie geplant.
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