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Drei unter einem Dach

Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie

Bei uns erfahren Sie eine ganzheitliche Betrachtung mit individuellen Therapieangeboten für jedes Alter. Das Therapiezentrum Dreiklang bietet Hilfe und Beratung für jede Altersgruppe vom Säugling bis zum Erwachsenen.

Was bedeutet Ergotherapie?

Ein Kind in rotem T-Shirt schreibt mit einem weißen Stift auf einem Arbeitsblatt auf einem Tisch. Neben ihm liegt eine Eiersanduhr mit Minutenmarkierungen. Im Hintergrund eine helle Wand und ein Schrank mit buntem Spielzeug.

Fachliche Leitung Ergotherapie

Wir arbeiten klientenzentriert und bedürfnisorientiert und ermöglichen Teilhabe. Das heißt, dass wir gemeinsam mit den Klienten und Klientinnen (und ggf. auch mit den Sorgeberechtigten) Ziele besprechen, die den Betreffenden wichtig sind und helfen selbstbestimmt im Alltag zu handeln sowie Teilhabe zu erleben.

Hierbei formulieren wir Ziele in drei Bereichen:

1. Selbstversorgung (z.B.: Essen, Umziehen, Zähne putzen, in der Pflege mithelfen usw.)

2. Produktivität (z.B.: Tisch decken, Einkaufen, Schule (Hausaufgaben machen, Lesen, Zuhören, Konzentrieren, Stifthaltung usw.)

3. Freizeit (z.B.: Fußball spielen, Buch lesen, Fahrrad fahren usw.)

Zudem legen wir Wert auf einen interdisziplinären Austausch mit Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen, Logopäden und Logopädinnen, Pädagogen und Pädagoginnen, Ärzten und Ärztinnen sowie Hilfsmittelversorgern und Hilfsmittelversorgerinnen. 


Methoden und Techniken in der Ergotherapie

Hirnleistungstraining:

Ein Hirnleistungstraining dient dem Erhalt und der Verbesserung von Kognitiven Fähigkeiten, wie zum Beispiel der Konzentration, Aufmerksamkeit, Orientierung, Handlungsplanung oder Merkfähigkeit. Mit gezielten und individuell abgestimmten Übungen soll so kognitiven Störungen bzw. Defiziten entgegengewirkt werden.

Auf einem Holztisch steht eine farbige Symboltafel im Querformat mit Piktogrammen und Fotos. Die Tafel zeigt Personen, Alltagsszenen und Monatsnamen. Zwei Hände greifen nach einzelnen Symbolen. Im Hintergrund ist ein Regal mit Gegenständen und ein Fenster erkennbar.

Eine Person mit grauem Haar und gestreiftem Oberteil hält ein Messer und schneidet Lebensmittel auf einem Schneidebrett. Daneben eine weitere Person in beiger Kleidung mit orangefarbenem Armband und Ketten, die eine unterstützende Haltung hat. Holztisch, Messergriff und Schneidebrett erkennbar.

ADL-Training:

ADL steht für Aktivitäten des täglichen Lebens (activities of daily living). Bei einem ADL-Training geht es darum Menschen jeden Alters mit Veränderungen oder Einschränkungen auf körperlicher, psychischer oder kognitiver Ebene bei der eigenständigen Lebensführung zu unterstützen.  Die Übungsfelder des ADL-Trainings orientieren sich am Alltag der Menschen, wobei hier die wesentlichen Tätigkeiten zur Erfüllung der Grundbedürfnisse im Fokus stehen. Beispiele für Aktivitäten des täglichen Lebens sind die Körperpflege, die durch ein Wasch- und Anziehtraining gefördert wird oder auch die Selbstversorgung, zu der das Einkaufen und Zubereiten von Speisen gehört, aber auch einen Beruf auszuüben und hierfür am Straßenverkehr teilzunehmen kann ein Thema des ADL-Trainings sein.


Basale Stimulation:

Bei der Basalen Stimulation handelt es sich um ein (heil-)pädagogisches Konzept, dass  in der Pflege und Therapie Anwendung findet. Basale Stimulation heißt so viel wie “Aktivierung der Wahrnehmungsbereiche” und regt die Sinne also das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken sowie Fühlen an.  Anwendung findet die basale Stimulation vor allem dann, wenn Menschen in ihrer Wahrnehmung und Kommunikation erheblich beeinträchtigt sind, wie es beispielsweise bei Patientinnen und Patienten mit einer Mehrfachbeeinträchtigung, einem Schädelhirntrauma oder mit Demenz der Fall sein kann. Die Basale Stimulation nutzt beispielsweise Berührungen, Vibration, Musik und Gerüche, um mit Menschen in Kontakt zu gehen und ermöglicht so eine Form der Kommunikation auf nonverbaler Ebene und regt gleichzeitig Bewegungen an.

Eine Person in einem schwarzärmeligen Oberteil hält einen blauen, strukturierten Ball. Der Ball wird einem Kind im Rollstuhl übergeben, das ein bunt gestreiftes Oberteil und eine dunkelblaue Hose mit Blumenmuster trägt. Im Hintergrund sind ein Therapietisch und ein heller Raum erkennbar.

Zwei Personen sitzen an einem Tisch in einem Raum mit leuchtend orangefarbenen und gelben Gymnastikbällen im Hintergrund. Auf dem Tisch liegt gelbes Papier mit schwarzen Zickzacklinien; eine Person hält eine Schere, um das Papier entlang der Linien zu schneiden.

Handwerkliche und kreative Betätigung:

Handwerkliche und kreative Techniken (z.B.: Holzarbeiten, Ton, Arbeit mit Pappe und Papier, Farben, etc.) haben einen hohen Aufforderungscharakter und können je nach Anforderung schnell zum Erfolg führen. Dies hat zur Folge, dass die Motivation, Eigeninitiative und das Selbstwertgefühl von Menschen gesteigert werden. Es ermöglicht in ein Betätigungsverhalten zu kommen und fördert Bereiche wie die Feinmotorik, Ausdauer oder Konzentrationsfähigkeit.


Psychomotorik:

Durch individuelle Bewegungsangebote sollen Menschen in ihrer ganzheitlichen Entwicklung gefördert werden. Über Erleben, Erfahren und Kommunizieren mit und durch Bewegung, aber auch durch das Begreifen sozialer Verhaltensweisen wie Toleranz, Rücksicht und Kooperation werden besonders Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit gefördert.

Kind in gestreiftem T-Shirt und brauner Shorts sitzt auf einer grünen, halbkugelförmigen Wippe und hält zwei Holzreifen. Raum mit hellem Boden, Holzspielmöbeln, bunten Matten und großem Fenster mit Blick auf grüne Wiese und Bäume.

Ein Kind sitzt auf einem orangefarbenen Gymnastikmattenboden in einem Raum mit gelb gestrichenen Wänden. Es liegt in einer rot gestreiften Hängeschaukel und hält die Hände eines Erwachsenen mit kurzen, blonden Haaren. Auf dem Boden liegen mehrere bunte, stoffartige Spielzeuge in Fisch- und Tierformen verteilt. Im Hintergrund eine graue Kommode mit Aufklebern, Regale mit Spielsachen und eine weiße Tür.

Sensorische Integrationstherapie:

Sensorische Integration ist die Aufnahme, Wahrnehmung und Verarbeitung von Sinnesreizen. Diese unterstützen unter anderem die Konzentration, Merkfähigkeit, Tonus- und Gleichgewichtsregulation, Körper- und Feinkoordination, Kraftdosierung und Feinmotorik. Kommt es zu Störungen bei der Reizverarbeitung kann dies zu Hürden im Alltag führen. Im Rahmen der Sensorischen Integrationstherapie wird durch standardisierte Tests, Beobachtung und Gesprächen die Alltagsbewältigung von Menschen erfasst und bei Bedarf eine zielgerichtete Therapie geplant.

An diesen Standorten bieten wir dieses Angebot an.

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