INTAKT und Smart City: Gemeinsam das digitale Osnabrück gestalten
Beteiligungsworkshop im Rathaus zeigt, wie inklusive Stadtentwicklung gelingen kann.
Beim gemeinsamen Workshop von INTAKT und dem Team Smart City der Stadt Osnabrück stand die Frage im Mittelpunkt, wie digitale Angebote und Stadtentwicklung inklusiver gestaltet werden können.
Schon zu Beginn wurde deutlich, wie groß das Interesse an dem Thema ist. „Als es immer voller wurde, hatte ich schon Sorge, wie wir alle im Justus-Möser-Raum unterbringen“, berichtet Annika Mönter vom Team Smart City der Stadt Osnabrück. Für die Gruppen-Gespräche konnte zusätzlich ein Büroraum im Rathaus genutzt werden.
Im Workshop wurde gemeinsam darüber gesprochen, wie Menschen mit Behinderung besser an digitalen und städtischen Entwicklungen beteiligt werden können. Dabei arbeitet INTAKT eng mit Partizipationsanbieter*innen zusammen und nutzt unter anderem den sogenannten „4-A-Check“. Dieser prüft, ob ein Angebot:
verfügbar ist (Availability)
zugänglich ist (Accessibility)
anschlussfähig ist (Acceptability)
anpassbar ist (Adaptability)
Für die Zielgruppe von INTAKT fällt dieser Check häufig negativ aus. Genau deshalb organisiert das Projekt gemeinsam mit Partner*innen Beteiligungs-Workshops, um voneinander zu lernen und inklusive Lösungen zu entwickeln.
Neben den inhaltlichen Ergebnissen blieb vielen Teilnehmer*innen auch die besondere Atmosphäre in Erinnerung. Für einige war es ein echtes Highlight, direkt im Rathaus und in einem Sitzungssaal zusammenzukommen. „Da kann man sich richtig reinfühlen, wenn da von den Rathaus-Leuten eine Sitzung stattfindet“, sagte ein Teilnehmer.
Was ist INTAKT?
INTAKT steht für „INklusiv, Teilhabebezogen und Aktiv“. Das Projekt der HHO wird von der Aktion Mensch gefördert und setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung an der Quartiers- und Regionalentwicklung beteiligt werden.
In inklusiven Arbeitsgruppen bringen sie ihre Erfahrungen als „Expert*innen ihres Alltags“ ein. Gemeinsam mit Fachleuten, Politik und Nachbarschaften werden Methoden, Materialien und Beteiligungsformate entwickelt, damit möglichst viele Menschen bei Planungen im Stadtteil mitreden und mitgestalten können.
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