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Projekt INTAKT

Quartiersentwicklung

INklusiv, Teilhabebezogen, AKTiv.

Partizipation von Menschen mit Behinderung an Quartiers- und Regionalentwicklung

Karten mit Zeichnungen und Texten stehen auf einem Tisch in Holzständern. Darunter eine Zeichnung eines Briefkastens mit dem Text „Briefkasten“, ein Hund mit dem Text „Hund“ und eine Bank in einem Park. Im Hintergrund Menschenhände, ein Glas, Stifte und weitere Karten. Der Tisch ist mit einer gemusterten Tischdecke bedeckt.

Vielfältiges + aktives Miteinander

Ein vielfältiges, aktives Miteinander entsteht, wenn Menschen sich begegnen, aufeinander zugehen, sich kennenlernen.

Wo kann das stattfinden? Im Quartier.
Beim Bäcker, auf der Parkbank, im Sportverein, am Arbeitsplatz...im Treppenhaus, beim Stadtteilfest. Mittendrin eben! Dafür braucht es barrierefreien Wohnraum, inklusive Arbeitsplätze, Freizeitangebote und Dienstleistungen.

Was wird genau gebraucht?
Und woran sollte beim Planen und Gestalten eines inklusiven Quartiers gedacht werden? Das wissen Menschen mit Beeinträchtigung am Besten. In inklusiven Arbeitsgruppen gehen wir diesen und vielen anderen Fragen rund um die Quartiers- und Regionalentwicklung nach.

Gerne bringen wir unsere Erfahrungen in Ihre Planungs- und Entwicklungsprozesse ein. Sprechen Sie uns an!

Für Sie erreichbar

Menschen stehen unter einem weißen Pavillon mit der Aufschrift „Projekt INTAKT – INKlusiv Teilhabebezogen AKTiv“ auf einem Banner. Auf einem Tisch befinden sich Bastelmaterialien und Werkstücke. Im Hintergrund Menschenansammlungen, bunte Zelte und eine grüne Rasenfläche.
Bunt bemalte Getränkekartons in verschiedenen Farben wie Gelb, Pink und Blau auf einem gepunkteten Tisch, daneben eine Wasserflasche, Stifte und eine schwarze Tasse. Im Hintergrund sitzen drei Personen; zwei tragen Rollstuhl-Rückenlehnen, ihre Gesichter sind unkenntlich gemacht.
Sechs Personen stehen und posieren fröhlich hinter einem Tisch in einem Raum. Auf dem Tisch liegen Karten und Modelle mit Illustrationen zu Alltagssituationen, daneben ein Aufsteller mit der Aufschrift "Projekt INTAKT". Im Hintergrund Fenster und ein heller Innenraum. Die Gesichter der Personen sind unkenntlich gemacht.
Eine Gruppe von sieben Personen steht auf einer Gehsteigfläche vor einem Gebäude mit Schaufenstern und dem Schriftzug "ITUR Reise-Shop". Einige Personen tragen Freizeitkleidung mit Jacken, eine Person sitzt in einem elektrischen Rollstuhl, eine andere hält einen weißen Blindenstock. Im Hintergrund sind ein Café mit Tischen und Sonnenschirmen sowie Schilder sichtbar.
Roter Schriftzug "Gefördert durch die" oben in serifenloser Schrift, darunter in großen roten Buchstaben das Logo "AKTION MENSCH" in verspielter, leicht unregelmäßiger Schriftart, alles auf weißem Hintergrund.
Kleine Holzklötze unterschiedlicher Größe auf einem ovalen Holztisch, beschriftet mit Papierschildern. Text: "Gemeinschaftsgarten", "Verpflegung / Kiosk", "Mutlitfunktion Sportfläche", "Räume", "aktive Räume", "Info-Point". Daneben Farbelemente wie grüne Hügel und Bäume. Ein Filzstift und unbeschriebene Karten liegen rechts vorne. Im Hintergrund ein Poster mit "Aktion Mensch" und "Projekt INTAKT".
Mehrere Personen sitzen um einen weißen Tisch. Auf dem Tisch liegt ein Blatt mit einem Ablaufdiagramm und Pfeilen, beschriftet mit „Rundenablauf“ sowie vier Symbolbildern. Eine Person hält ein aufgestelltes, mehrseitiges Heft mit bebilderten Anleitungen, darunter Verkehrs- und Alltagssymbole. Im Hintergrund sind unscharf Getränke und weitere Personen sichtbar.
Zweifarbige Karussellkonstruktion mit gelben und silberfarbenen Elementen, eingebettet in einen Spielplatz mit blauem Boden, rechts ein orangefarbenes Klettergerüst mit Netzschaukel. Zwei Frauen, eine in dunkler Kleidung, die andere in gemustertem Oberteil, interagieren mit dem Karussell. Im Hintergrund Bäume, Wiese und Weg.
Zwei Kinder sitzen auf gelben Gymnastikmatten auf einem gelben Boden in einem Sportraum. Eines trägt ein schwarzes T-Shirt, das andere ein weißes. Das Gesicht jedes Kindes ist durch eine Karte oder Unkenntlichmachung verdeckt. Vor ihnen stehen Karten mit Zeichnungen und Beschriftungen auf Holzständern sowie drei hochgestapelte rosa Holzklötze. Eine Karte mit der Aufschrift "Projekt INTAKT" liegt am Boden. Im Hintergrund sind eine Holzbank, Gymnastikgeräte und gepolsterte Matten erkennbar.
Zwei Personen an einem weißen Tisch mit verschiedenen Materialien. Auf dem Tisch sind Miniatur-Spielkarten mit Symbolen wie Bus, Rollstuhl und Fragezeichen, Stücke aus Holz in einer gewellten Linie, rosa und blaue Spielfiguren, und handgeschriebene Karten mit Notizen auf rotem Warnstreifenmuster. Dahinter dunkle Stühle, Fenster mit Blick auf eine Landschaft.
Personen in weißen Kitteln und eine sitzende Person mit Umhang vor einem Tisch mit Bastelmaterialien und Farbtöpfen; im Hintergrund eine Menschenmenge mit Marktständen und Sitzgelegenheiten im Außenbereich.
Blick von einer erhöhten Terrasse mit schwarzem Fliesenboden und Metallgeländer auf eine Stadt mit roten Ziegeldächern. Zentrum mit einer Kirche und spitzem Turm, flankiert von Bäumen und weiteren Gebäuden. Am Horizont bewölkter Himmel mit Lichtdurchbruch; links vereinzelt Hochhäuser. Unten Verkehr auf einer befahrenen Straße.
Gruppe von sieben Personen in einem Raum, vier stehend und drei sitzend. Im Hintergrund ein Flipchart mit Zeichnungen und Text. Die stehenden Personen sind seitlich oder frontal dargestellt, die sitzenden tragen bunte Freizeitkleidung. Rechts offenstehende Tür in weißer Wand, links ein kleines Fenster.
Großes weißes Papier als Ideen- und Planungstafel gestaltet, beschriftet mit handgeschriebenen und gezeichneten Inhalten. Enthält Illustrationen wie lachende Gesichter, sitzende Personen, öffentliche Verkehrssymbole und eine Bushaltestelle. Hinzugefügt sind handschriftliche Notizen und Skizzen, beispielsweise zu Fahrgastinformationen, beleuchteten Fahrplänen, und barrierefreier Busgestaltung. Auf dem Papier liegen vier Stifte in den Farben Blau, Rot, Schwarz und Grün sowie ein Klebestift.
Ein Mann in hellblauem Pullover steht vor einem großen Bildschirm und hält eine Präsentation. Der Bildschirm zeigt eine Website mit dem Text „Herzlich Willkommen“ und einem Bild eines Türklopfers mit der Aufschrift „Brücke 1643“. Drei Personen sitzen auf schwarzen Stühlen und schauen nach vorne. Links steht eine Pinnwand mit handgeschriebener Notiz, daneben ein Tisch mit Unterlagen, einem Laptop und einem Tablet.
Mann mit Brille und grünem Pullover sitzt an einem Tisch mit weißen Papierkarten, beschriftet mit handgeschriebenem Text und roten Markierungen. Vordergrund zeigt eine Kette aus Holzklammern mit Karten. Frau in weiß-grünem Oberteil und lila Schal beugt sich zum Tisch, daneben bunte Spielsteine und Schreibmaterial. Im Hintergrund schwarze und weiße Pinnwände.

Voraussetzungen für Partizipation

Empowerment

In Politik und Gesellschaft mitreden. Das braucht Mut. Empowerment bedeutet Ermutigung. Empowerment macht stark.

Barrierefreiheit

Alle Menschen können dabei sein und verstehen, um welche Entscheidungen es geht. 

Methoden

Angepasste Angebote für Partizipation: Alle Menschen können mitmachen. Zum Beispiel braucht es neue Methoden.

Positive Haltung

Vertrauen und die Bereitschaft auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten ist wichtig. Menschen sind verschieden, aber nicht besser oder schlechter. Zuhören und gegenseitiges Verständnis geht immer!

Politische Bildung

Was bedeutet Partizipation eigentlich? Viele verschiedene Interessen treffen aufeinander. Orientierung ist wichtig.

Barrierefreiheit auf Veranstaltungen

Digitale Anzeige mit der Überschrift "Barrierefrei" und vier Symbolen: Rollstuhlfahrer, Gehörlosigkeit, Blindenstock und Hilfe bei geistiger Behinderung, alle in weißen Piktogrammen auf magentafarbenem Hintergrund. Im Hintergrund eine Gruppe von Menschen, darunter zwei Personen im Rollstuhl. Oben rechts ein halbkreisförmiger, grüner Bereich mit dem Text "Ein Hoch auf das Miteinander."

Viele möchten ihre Angebote inklusiver gestalten und alle einladen, aber sie wissen nicht wie.

Die eine Lösung gibt es nicht. Aber gerade im Quartier, wo die Wege von Mensch zu Mensch kurz sind, kann gemeinsam geplant, ausprobiert und reflektiert werden.

Mit unserem Flyer "Barrierefreie Veranstaltungen" geben wir erste Anregungen dazu.

Sie erhalten den Flyer als PDF-Download direkt hier oder auf Anfrage in gedruckter Form über das INTAKT-Team.


Gut zu wissen

Partizipation - was ist das eigentlich?

Anregungen geben oder selber entscheiden - und alles dazwischen. Mitwirken, mitmachen, die Meinung sagen...Und was passiert dann damit? Was mache ich da eigentlich, wenn ich "mitreden" darf? Gar nicht immer so einfach, das einzuordnen. Und immer treffen verschiedene Interessen aufeinander, wenn es um Partizipation geht. Das kann schonmal frustrierend sein - für alle Beteiligten. Orientierung und gegenseitiges Verständnis sind wichtig.

Wie arbeiten wir im Projekt? 

Gemeinsam überlegen wir: Welche Themen sollten besprochen werden, wenn es um Quartiersentwicklung geht? Wie erreichen wir viele unterschiedliche Menschen? Wie moderieren wir die Gespräche und was brauchen wir dafür? Wir entwerfen Konzepte und Material für kleine Gruppen, für Workshops und für Einzelgespräche. Wir verknüpfen unsere Methoden mit den bestehenden Angeboten zur Bürgerbeteiligung. 

Wer ist beteiligt? 

Die Arbeitsgruppe INTAKT besteht aus 10 Teilnehmer*innen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Sie prüft aus der Perspektive der Lebensweltexpert*innen: Das interessiert uns; so können wir teilhaben; so möchten wir uns einbringen. 

Der Projekt-Beirat besteht aus Vertreter*innen mit und ohne Behinderungen mit und ohne Bezug zur HHO. Hier bekommt das Projekt wichtige Impulse aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. 

Innerhalb der HHO tauschen wir Ideen und Informationen aus. Dafür sind wir eng im Kontakt  mit den Bereichen Kindheit und Jugend, Wohnen, Osnabrücker Werkstätten, Institut für Gelingende Kommunikation, PIKSL,… 

Wir nehmen an Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung der Stadt Osnabrück und des Landkreises teil. Ebenso an Aktivitäten der Quartiersmanager und an Veranstaltungen zum Thema Inklusion. Wir bringen uns in Gremien der Stadt- und Regionalplanung ein. 

Einfache Sprache - und was noch? 

Wer sich beteiligen möchte, muss sich eine Meinung bilden und diese ausdrücken. Dafür braucht es Information, Erfahrung, kommunikative Fähigkeiten, Mut und Vieles mehr. Nicht alle Menschen haben die Voraussetzungen, um sich gleichberechtigt einbringen zu können. INTAKT schlägt Brücken und holt Menschen, die sich beteiligen möchten, da ab wo sie sind. Informationen in einer verständlichen Sprachform sind eine gute Basis dafür. Daher freuen wir uns, wenn viele Informationen zur Bürgerbeteiligung bereits in verständlicher Sprache angeboten werden.