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Projekt INTAKT

Quartiersentwicklung

INklusiv, Teilhabebezogen, AKTiv.

Partizipation von Menschen mit Behinderung an Quartiers- und Regionalentwicklung

Karten mit Zeichnungen und Texten stehen auf einem Tisch in Holzständern. Darunter eine Zeichnung eines Briefkastens mit dem Text „Briefkasten“, ein Hund mit dem Text „Hund“ und eine Bank in einem Park. Im Hintergrund Menschenhände, ein Glas, Stifte und weitere Karten. Der Tisch ist mit einer gemusterten Tischdecke bedeckt.

Vielfältiges + aktives Miteinander

Ein vielfältiges, aktives Miteinander entsteht, wenn Menschen sich begegnen, aufeinander zugehen, sich kennenlernen.

Wo kann das stattfinden? Im Quartier.
Beim Bäcker, auf der Parkbank, im Sportverein, am Arbeitsplatz...im Treppenhaus, beim Stadtteilfest. Mittendrin eben! Dafür braucht es barrierefreien Wohnraum, inklusive Arbeitsplätze, Freizeitangebote und Dienstleistungen.

Was wird genau gebraucht?
Und woran sollte beim Planen und Gestalten eines inklusiven Quartiers gedacht werden? Das wissen Menschen mit Beeinträchtigung am Besten. In inklusiven Arbeitsgruppen gehen wir diesen und vielen anderen Fragen rund um die Quartiers- und Regionalentwicklung nach.

Gerne bringen wir unsere Erfahrungen in Ihre Planungs- und Entwicklungsprozesse ein. Sprechen Sie uns an!

Für Sie erreichbar

Voraussetzungen für Partizipation

Empowerment

In Politik und Gesellschaft mitreden. Das braucht Mut. Empowerment bedeutet Ermutigung. Empowerment macht stark.

Barrierefreiheit

Alle Menschen können dabei sein und verstehen, um welche Entscheidungen es geht. 

Methoden

Angepasste Angebote für Partizipation: Alle Menschen können mitmachen. Zum Beispiel braucht es neue Methoden.

Positive Haltung

Vertrauen und die Bereitschaft auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten ist wichtig. Menschen sind verschieden, aber nicht besser oder schlechter. Zuhören und gegenseitiges Verständnis geht immer!

Politische Bildung

Was bedeutet Partizipation eigentlich? Viele verschiedene Interessen treffen aufeinander. Orientierung ist wichtig.

Barrierefreiheit auf Veranstaltungen

Digitale Anzeige mit der Überschrift "Barrierefrei" und vier Symbolen: Rollstuhlfahrer, Gehörlosigkeit, Blindenstock und Hilfe bei geistiger Behinderung, alle in weißen Piktogrammen auf magentafarbenem Hintergrund. Im Hintergrund eine Gruppe von Menschen, darunter zwei Personen im Rollstuhl. Oben rechts ein halbkreisförmiger, grüner Bereich mit dem Text "Ein Hoch auf das Miteinander."

Viele möchten ihre Angebote inklusiver gestalten und alle einladen, aber sie wissen nicht wie.

Die eine Lösung gibt es nicht. Aber gerade im Quartier, wo die Wege von Mensch zu Mensch kurz sind, kann gemeinsam geplant, ausprobiert und reflektiert werden.

Mit unserem Flyer "Barrierefreie Veranstaltungen" geben wir erste Anregungen dazu.

Sie erhalten den Flyer als PDF-Download direkt hier oder auf Anfrage in gedruckter Form über das INTAKT-Team.

Gut zu wissen

Partizipation - was ist das eigentlich?

Anregungen geben oder selber entscheiden - und alles dazwischen. Mitwirken, mitmachen, die Meinung sagen...Und was passiert dann damit? Was mache ich da eigentlich, wenn ich "mitreden" darf? Gar nicht immer so einfach, das einzuordnen. Und immer treffen verschiedene Interessen aufeinander, wenn es um Partizipation geht. Das kann schonmal frustrierend sein - für alle Beteiligten. Orientierung und gegenseitiges Verständnis sind wichtig.

Wie arbeiten wir im Projekt? 

Gemeinsam überlegen wir: Welche Themen sollten besprochen werden, wenn es um Quartiersentwicklung geht? Wie erreichen wir viele unterschiedliche Menschen? Wie moderieren wir die Gespräche und was brauchen wir dafür? Wir entwerfen Konzepte und Material für kleine Gruppen, für Workshops und für Einzelgespräche. Wir verknüpfen unsere Methoden mit den bestehenden Angeboten zur Bürgerbeteiligung. 

Wer ist beteiligt? 

Die Arbeitsgruppe INTAKT besteht aus 10 Teilnehmer*innen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Sie prüft aus der Perspektive der Lebensweltexpert*innen: Das interessiert uns; so können wir teilhaben; so möchten wir uns einbringen. 

Der Projekt-Beirat besteht aus Vertreter*innen mit und ohne Behinderungen mit und ohne Bezug zur HHO. Hier bekommt das Projekt wichtige Impulse aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. 

Innerhalb der HHO tauschen wir Ideen und Informationen aus. Dafür sind wir eng im Kontakt  mit den Bereichen Kindheit und Jugend, Wohnen, Osnabrücker Werkstätten, Institut für Gelingende Kommunikation, PIKSL,… 

Wir nehmen an Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung der Stadt Osnabrück und des Landkreises teil. Ebenso an Aktivitäten der Quartiersmanager und an Veranstaltungen zum Thema Inklusion. Wir bringen uns in Gremien der Stadt- und Regionalplanung ein. 

Einfache Sprache - und was noch? 

Wer sich beteiligen möchte, muss sich eine Meinung bilden und diese ausdrücken. Dafür braucht es Information, Erfahrung, kommunikative Fähigkeiten, Mut und Vieles mehr. Nicht alle Menschen haben die Voraussetzungen, um sich gleichberechtigt einbringen zu können. INTAKT schlägt Brücken und holt Menschen, die sich beteiligen möchten, da ab wo sie sind. Informationen in einer verständlichen Sprachform sind eine gute Basis dafür. Daher freuen wir uns, wenn viele Informationen zur Bürgerbeteiligung bereits in verständlicher Sprache angeboten werden.