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Zuverdienst "Chance49"

Der Zuverdienst ist ein niederschwelliges Angebot zur sozialen Teilhabe.

Der Zuverdienst der HHO ermöglicht Menschen mit einer psychischen Erkrankung ein Arbeitsangebot mit angepasstem Stundenumfang und unterstützt beim Erlangen einer Tagesstruktur.

Person in blauer Kleidung mit gemustertem Schal sitzt an einem Holztisch und gestikuliert, zwei Personen sitzen ihr gegenüber. Im Hintergrund ein Bücherregal mit bunten Schrankfächern und ein Werbeaufsteller. Auf dem Tisch liegen Dokumente und ein Flyer.

Zuverdienst - was ist das?

Die Maßnahme Zuverdienst ist ein Angebot für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die aufgrund ihrer aktuell bestehenden psychischen Instabilität einen niedrigschwelligen Zugang zu Begegnungs- und Arbeitsangeboten benötigen.

Den Teilnehmenden wird ein Ort der sozialen Teilhabe geboten, an dem sie stundenweise leichte Arbeiten ausprobieren können und darüber Selbstwirksamkeit und die Stärkung des Selbstbewusstseins erfahren und sozialer Vereinsamung entgegenwirken können.

Die Teilhabe am Zuverdienst bietet eine Strukturierung des Tages mit dem Ziel, psychische Stabilisierung und die Wiederherstellung beruflicher und sozialer Kompetenzen zu erreichen. Die Maßnahme versteht sich in diesem Zusammenhang auch als eine Hinführung zu beruflicher Teilhabe.

Die Teilnehmenden erhalten eine geringfügige Motivationszuwendung nach zeitlichem Umfang der Beteiligung am Arbeitsangebot.

Der Leistungsträger ist die Eingliederungshilfe.

Hier findet man uns:

Knollstraße 96 / Haus 8

49088 Osnabrück

Für Sie erreichbar

Möchtest du gerne arbeiten, du schaffst es aber nur wenige Stunden pro Woche?

Suchst du einen Rahmen, um im sozialen Austausch zu sein mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden?

Dann melde dich gerne bei uns.

Orangefarbener Kreis mit weißer Schrift, Text: "Ein Hoch auf Dich." Das Wort "Hoch" ist größer und leicht hervorgehoben dargestellt.

Weitere Informationen

Zielgruppe

Diese Maßnahme richtet sich an Personen mit einer psychischen Beeinträchtigung bzw. chronifizierten psychischen Erkrankung, die aufgrund ihrer psychischen Labilität nicht in der Lage sind, die Angebote der Tagesstätte für Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder eine Werkstatt für Menschen mit einer Behinderung wahrzunehmen.

Die Maßnahme richtet sich an Personen in stabilen Wohnverhältnissen, da bei Wohnungslosigkeit der Fokus nicht auf Teilhabe an der Gesellschaft bzw. der Arbeit liegt.

Beratungsangebote

Eine klientenzentrierte Beratung zur Weiterentwicklung und dem Ausbau der beruflichen Teilhabe wird fester Bestandteil der Maßnahme sein.

Ein wesentlicher Teil des Beratungsangebotes wird psychosoziale Unterstützung sein. Hier sind schwerpunktmäßig Beratung und Begleitung in Krisen-, Konflikt- und Veränderungssituationen zu nennen sowie Training von Sozial- und Schlüsselkompetenzen wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Darüber hinaus können sich die Teilnehmenden bei Bedarf über Unterstützungsangebote im Sinne einer allgemeinen Sozialberatung (ambulante Assistenz, gesetzliche Betreuung, finanzielle Unterstützungsleistungen) informieren. Besonders die Vielzahl der bürokratischen Erfordernisse stellt Menschen in sensiblen Lebenssituationen vor hohe Hürden, die oft nur mit fachlicher Unterstützung zu meistern sind, z.B. beim Verständnis behördlicher Briefe.

Ausschlusskriterien
  • Suizidgefährdete
  • akut suchterkrankte Personen
  • Personen, bei denen eine geistige Behinderung im Vordergrund steht.