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Schritt für Schritt zu mehr Quartiersleben

04.09.2026

Die Meller Runde unterwegs in ihrem eigenen Sozialraum

Personengruppe in moderner Küche mit Holzboden und weißen Wänden; langer Esstisch mit Getränken und einer Vase mit Blumen in der Mitte; links stehen zwei Personen, rechts sitzen fünf Personen auf Stühlen; im rechten Bildbereich Einbauküche mit Backofen, Herd, Mikrowelle und Pflanzen auf oberem Regal.

Sozialraum erleben, Zusammenarbeit stärken

Wie lassen sich Angebote besser miteinander vernetzen? Wo gibt es bereits gute Verbindungen und wo können wir Teilhabe noch stärker fördern? Mit diesen Fragen hat sich die Meller Runde bei einer gemeinsamen Sozialraumbegehung in Melle beschäftigt.

Die Meller Runde ist ein regelmäßiges Austauschformat der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO). In ihr kommen Vertreterinnen und Vertreter aller in Melle verorteten HHO Angebote zusammen, um ihre Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und gemeinsame Themen voranzubringen.

Für das jüngste Treffen tauschten die Teilnehmenden den Besprechungsraum gegen einen gemeinsamen Spaziergang durch Melle. Ziel war es, die eigenen Einrichtungen und wichtige Orte im Sozialraum direkt vor Ort kennenzulernen und ihre Verbindungen zueinander sichtbar zu machen.

Die Route führte vom Alten Zollamt über die Kindertagesstätten „Miteinander erleben“ und „Miteinander bewegen“, den Treffpunkt der Assistenz Wohnen und Leben sowie das Abenteuerland bis zur Werkstatt Melle. An jeder Station stellten die Teams ihre Arbeit vor und gaben Einblicke in ihre Angebote.

Breites, zweistöckiges Gebäude mit weißer Fassade und einem Fachwerkgiebel in der Mitte, kombiniert mit einem roten Ziegeldach. Mehrere Fensterreihen, einige mit Dekorationen. Davor stehen sieben Personen in einer Gruppe, darunter eine Frau in rotem Mantel. Rechts Baum und Gehweg aus Pflastersteinen mit parkenden Autos am Straßenrand.
Die Meller Runde macht Halt vor einer der Einrichtungen.

Kundenperspektiven bilden wichtigen Baustein

Stadtkarte mit Straßen und Gebäuden des Zentrums von Melle, Niedersachsen. Eine geschlossene, rote Linie markiert einen Rundweg, der durch mehrere Straßen verläuft, darunter Grönenbergstraße, Mühlenstraße und Plettenberger Straße. Symbole für Parkplätze, Kirchen und Kliniken erkennbar. Grünflächen im oberen rechten und linken Bereich.
Ein Gang durchs Quartier immer aus der Brille unserer Kundinnen und Kunden.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die einzelnen Einrichtungen, sondern vor allem die Perspektive der Menschen, die die Angebote nutzen. Welche Wege legen sie im Alltag zurück? Welche Orte sind für sie wichtig? Wo gibt es Barrieren und wo entstehen Möglichkeiten für Begegnung und Teilhabe?

Die Sozialraumbegehung machte deutlich, wie eng viele Angebote der HHO in Melle räumlich miteinander verbunden sind. Diese Nähe bietet großes Potenzial, um bestehende Kooperationen weiter auszubauen und Menschen noch besser bei ihrer selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen.

Die zahlreichen Gespräche unterwegs sorgten bereits für neue Ideen und Impulse. Daran möchte die Meller Runde anknüpfen: Künftige Treffen sollen deshalb regelmäßig direkt in den verschiedenen Einrichtungen stattfinden.

Auch eine gemeinsame Sozialraumbegehung mit Kundinnen und Kunden ist geplant. Denn ihre unmittelbaren Erfahrungen und Perspektiven sind ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung eines inklusiven und lebendigen Sozialraums in Melle.