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Bundestagsabgeordneter Lutz Brinkmann besucht das BOZ Melle

20.11.2025

Austausch über inklusive Teilhabeangebote und die Situation am regionalen Arbeitsmarkt

Konferenzraum mit einem weißen rechteckigen Tisch, auf dem mehrere Wasserflaschen, Gläser und Getränkeflaschen stehen. Im Hintergrund ein Schreibtisch mit einem Monitor, einem Stuhl und einer leeren Holzregalwand. Vier Personen sitzen um den Tisch. Raum mit hellem Laminatboden, weißen Wänden und einer schrägen Decke.

Am 18. November begrüßte die HHO im BOZ Melle den Bundestagsabgeordneten Lutz Brinkmann. Sein Ziel: einen direkten Einblick in die inklusiven Teilhabeangebote der HHO in Melle gewinnen – insbesondere dort, wo die Nähe zum ersten Arbeitsmarkt bereits gelebte Realität ist.

Am Beispiel des Berufsbildungsbereich (BBB) im BOZ zeigte das Team, wie eng die Verzahnung mit Unternehmen der Region inzwischen funktioniert. Die Qualifizierung findet direkt im BOZ statt, mitten im Arbeitsalltag und nah an realen betrieblichen Anforderungen. Auch bei den Arbeitsangeboten insgesamt entwickelt sich die Integration weiter in Richtung erster Arbeitsmarkt. Entscheidend dafür sind stabile, vertrauensvolle Kontakte zu regionalen Arbeitgebern.

Als Herr Brinkmann fragte, wie leicht oder schwer es derzeit sei, neue Unternehmen für eine Zusammenarbeit zu gewinnen, wurde es im Gespräch sehr konkret:
Manfred Ende, verantwortlich für den Arbeitsbereich im Quartier Melle, erklärte, dass in wirtschaftlich sicheren Zeiten der Zugang zu Betrieben deutlich einfacher sei. Aktuell sei die Lage herausfordernder.
Cornelia Kammann, Prokuristin des HHO-Arbeitsbereichs, bestätigte dies und ergänzte: Erste Kontakte seien zurzeit besonders schwierig, weil viele Unternehmen wirtschaftlich vorsichtig agieren.
„Wenn unsere Kund*innen aber erst einmal im Betrieb angekommen sind und mitarbeiten, erleben die Teams vor Ort schnell, wie positiv sich das auf Arbeitsklima und Kommunikation auswirkt“, betonte Lena McDougall (Bereichsleitung).

Drei Personen stehen in einem hellen Werkstattraum mit Holzboden, blauen Werktischen, Werkzeugen und großen Fenstern im Hintergrund. Eine Person hält ein Blatt Papier, während die andere schwarze Stiefel trägt. Im Vordergrund sind schwarze Turnschuhe zu sehen.
Ein intensiver Austausch fand statt.

Warum starke Netzwerke so wichtig sind

Für Einrichtungen wie die HHO sind belastbare Netzwerke – auch und gerade in die Politik – von großer Bedeutung. Sie helfen, Barrieren abzubauen, Chancen zu eröffnen und Rahmenbedingungen mitzugestalten, die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen. Nur wenn Politik, Wirtschaft und Träger sozialer Angebote gemeinsam wirken, können inklusive Arbeitsplätze entstehen, die dauerhaft Bestand haben. Die Begegnung im BOZ Melle war ein wichtiger Schritt, um diesen Dialog weiter zu stärken.