Gemeinsam für eine würdevolle Begleitung am Lebensende
Die HHO kooperiert mit der Ökumenischen Hospizgruppe Wallenhorst und dem Ambulanten SPES VIVA Hospizdienst.
Die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO) stärkt ihre Hospiz- und Palliativarbeit durch neue Kooperationsvereinbarungen mit der Ökumenischen Hospizgruppe Wallenhorst sowie dem Ambulanten SPES VIVA Hospizdienst. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Menschen mit Beeinträchtigung auch in ihrer letzten Lebensphase bestmöglich zu begleiten und ihnen ein würdevolles Leben bis zuletzt in ihrem vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
Menschen mit Beeinträchtigung werden heute älter als noch vor wenigen Jahrzehnten. Damit gewinnen Themen wie Pflegebedürftigkeit, schwere Erkrankungen, Sterben, Tod und Trauer auch in den Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe zunehmend an Bedeutung. Viele Bewohnerinnen und Bewohner wünschen sich, ihre letzte Lebensphase in ihrem Zuhause verbringen zu können. Die HHO setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, diesen Wunsch zu unterstützen und ihre Hospiz- und Palliativkultur kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Kooperation mit der Ökumenischen Hospizgruppe Wallenhorst
Seit dem 1. August 2026 besteht eine offizielle Kooperationsvereinbarung zwischen der HHO und der Ökumenischen Hospizgruppe Wallenhorst für das Haus Wallenhorst. Zustande gekommen ist die Vereinbarung durch den Austausch zwischen der GVP-Beratung der HHO und der Hospizgruppe, insbesondere mit Koordinatorin Sabine Heiber. Tatsächlich verbindet beide Partner bereits eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die neue Vereinbarung stellt diese nun auf eine verbindliche Grundlage und schafft Raum für eine noch engere Vernetzung.
Kooperation mit dem Ambulanten SPES VIVA Hospizdienst
Auch mit dem Ambulanten SPES VIVA Hospizdienst hat die HHO eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Sie gilt für die Wohneinrichtungen Haus Wittlage, Haus Franz-Martin-Straße, Ellernhof sowie Haus Küsterhaus. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Angehörigen und Bezugspersonen in herausfordernden Lebenssituationen noch besser zu begleiten und zu unterstützen.
Gemeinsam begleiten, beraten und voneinander lernen
Im Mittelpunkt beider Kooperationen steht die würdevolle Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner selbst. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde, Mitbewohnerinnen und Mitbewohner sowie Mitarbeitende erleben Abschieds- und Trauerprozesse und benötigen Unterstützung.
Die Hospizdienste bringen hierfür ihre besondere Expertise ein. Sie begleiten Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren An- und Zugehörige, beraten Mitarbeitende und stehen als kompetente Ansprechpartner rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer zur Verfügung. Gleichzeitig lebt die Zusammenarbeit vom gegenseitigen Lernen. Während die Hospizdienste ihr Fachwissen in der hospizlichen und palliativen Begleitung einbringen, teilen die Mitarbeitenden der HHO ihre langjährige Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigung.
Inklusion bis zuletzt
Die Kooperationen sind Ausdruck eines gemeinsamen Verständnisses von Teilhabe und Menschlichkeit. Denn Inklusion endet nicht am Lebensende. Menschen mit Beeinträchtigung sollen ebenso wie alle anderen Menschen die Möglichkeit haben, in ihrer vertrauten Umgebung würdevoll begleitet zu werden und auf passende Unterstützungsangebote zurückgreifen zu können.
Mit den Kooperationsvereinbarungen setzen die HHO, die Ökumenische Hospizgruppe Wallenhorst und der Ambulante SPES VIVA Hospizdienst ein gemeinsames Zeichen für Respekt, Fürsorge und eine verlässliche Begleitung in einer besonders sensiblen Lebensphase.