CDU-Landtagsabgeordnete Verena Kämmerling zu Besuch in der Werkstatt Sutthausen

23.02.2024

Am Donnerstag, dem 22. Februar, stattete die CDU-Landtagsabgeordnete aus Niedersachsen, Verena Kämmerling, der Werkstatt Sutthausen einen Besuch ab.

Gruppenbild mit Frau Verena Kömmerling in der Werkstatt Sutthausen

Am Donnerstag, den 22. Februar besuchte die niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Verena Kämmerling die Werkstatt Sutthausen. Dieser Termin war nicht ihr erster Kontakt mit der HHO; bereits im Vorfeld der niedersächsischen Landtagswahl 2022 hatte sie an einer offenen Diskussionsrunde in Sutthausen teilgenommen. Diesmal hatte sie der Gesamtwerkstattrat der HHO eingeladen, um sich ein Bild von der Arbeit der Werkstatt Sutthausen zu machen, in der 450 Menschen mit Behinderung beschäftigt sind.

Der Tag begann um 9.00 Uhr mit einer herzlichen Begrüßung durch Wladimir Geldt, Vorsitzender des Gesamtwerkstattrates, Carsten Brüggemann, Stellvertretender Vorsitzender des Gesamtwerkstattrates, Simon Plate, Vorsitzender des Werkstattrates Sutthausen, Anke Baier, Mitglied der Frauenbeauftragten, Urs Hübschmann, Abteilungsleiter der Werkstatt Sutthausen, Günter Wibbeler, Vorsitzender des Gesamtangehörigenbeirates sowie fünf Beschäftigten der Werkstatt Sutthausen. Die Gruppe führte Frau Kämmerling durch die verschiedenen Arbeitsbereiche. Dazu gehörten das Kleidsam, Verpackungsgruppen für Menschen mit höherem Hilfebedarf, die BBB-Küche und schließlich die Arbeitsgruppe von Axel Mahne, die im Bereich Verpackung und Montage beschäftigt ist. Dieser Rundgang ermöglichte nicht nur einen Einblick in die täglichen Abläufe und Arbeitsprozesse, sondern bot Frau Kämmerling auch die Möglichkeit, direkt mit den Beschäftigten ins Gespräch zu kommen.

Um 11 Uhr kamen Cornelia Kammann, Prokuristin der Osnabrücker Werkstätten, und Jens Pöttger, Abteilungsleiter der BBB, zur großen Gesprächsrunde dazu. In dieser Gesprächsrunde konnten beschäftigte Mitarbeiter ihre vorab gesammelten Fragen an Frau Kämmerling adressieren. Es wurden Themen wie Nachhaltigkeit, aktuelle Situation der Werkstätten und das Entgelt behandelt. Dadurch wurden sowohl die Herausforderungen als auch die Erfolge und positiven Auswirkungen der Werkstattarbeit auf das Leben der Beschäftigten deutlich. Zukünftige Schritte zur Unterstützung der Werkstätten und der Beschäftigten wurden diskutiert. "Dieser Tag hat mir einen Einblick in die Arbeit der Werkstätten gegeben. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig die Werkstätten sind - sie sind nicht nur ein Ort der Arbeit, sondern auch ein Ort der sozialen Kontakte, der Tagesstruktur und der Bildung, der vielen Menschen eine sinnvolle Beschäftigung bietet", so Kämmerling.

Wladimir Geldt unterstrich die Bedeutung des Besuchs: "Der Besuch von Frau Kämmerling in der Werkstatt Sutthausen ist ein wichtiges Zeichen der politischen Unterstützung für die Arbeit der Werkstätten. Er unterstreicht die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Dialogs und einer engen Zusammenarbeit zwischen den politischen Entscheidungsträgern, den Werkstätten und den Menschen, die hier arbeiten".

Welche Aufgaben haben Werkstatträte?

Die Beschäftigten mit einer Beeinträchtigung, die in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind an ihren Arbeitsplätzen täglich stark gefordert. Umso wichtiger ist ihre aktive Mitwirkung bei der Gestaltung des Arbeitsumfeldes und der Arbeitsbedingungen. Werkstatträte – seit 2017 – auch Frauenbeauftragte setzen sich in den Werkstätten und in überregionalen Gremien für bessere Teilhabe am Arbeitsplatz ein.

Die Rechte und Pflichten der Werkstatträte sind gesetzlich klar umrissen. Dazu gehören beispielsweise das Mitspracherecht bei Stellenbesetzungen oder das Recht auf einen monatlichen Austauschtermin mit der Werkstattleitung. Bei diesen äußern sie ihre Ideen und Vorstellungen zu Themen des Arbeitsalltags wie beispielsweise Werkstattordnung, Arbeitszeiten oder Fortbildungen. Bei vielen Entscheidungen gilt: Die Werkstattleitung darf Entscheidungen erst nach Zustimmung durch den Werkstattrat treffen und umsetzen.

Die Aufgaben der Frauenbeauftragten sind dagegen eher allgemein formuliert und in der Praxis häufig noch unklar. Primär sollen sich für den Schutz der Frauen vor Gewalt, die gute Vereinbarkeit von Familie und Arbeit sowie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in den Werkstätten einsetzen.

Impressionen des Tages: