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Besuchertag in der Tagesförderstätte in Sutthausen

Gebäude 5 und das Therapiezentrum Dreiklang öffnen ihre Türen

Personen in einem hellen Raum mit weißen Wänden und großen Fenstern, die durch Tageslicht beleuchtet werden. Auf mehreren Tischen liegen Zeitschriften, Bücher, Flyer und Dekorationsartikel wie Pflanzen und Früchte. Einige Personen betrachten die Auslage, andere unterhalten sich. Im Hintergrund eine Garderobe und ein rollbarer Wagen.

Schauen, ausprobieren, Fragen stellen und miteinander ins Gespräch kommen: Beim Besuchertag Ende September in Gebäude 5 der Werkstatt in Sutthausen informierten sich zahlreiche Angehörige, gesetzliche Betreuende und weitere Gäste über die Entwicklungen und neuen Angebote der dortigen Tagesförderstätte für Menschen mit hohem Assistenzbedarf.

In den verschiedenen Gruppenräumen stellten Mitarbeitende die Angebote vor, beantworteten Fragen und zeigten ganz praktisch, wie Teilhabe im Alltag und Arbeitsleben gestaltet werden kann.

Zu entdecken gab es dabei einiges: Vorgestellt wurden unter anderem neue Möglichkeiten zur Gestaltung von Arbeitsplätzen und Räumen, Garten- und Kreativangebote sowie verschiedene Arbeits- und Produktionsangebote. Auch die Unterstützte Kommunikation und Hilfsmittel aus dem Bereich Pflege spielten eine Rolle.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der digitalen Teilhabe. Die Gäste konnten beispielsweise einen Aktivtisch kennenlernen und erfahren, welche Möglichkeiten digitale Hilfsmittel Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf eröffnen.

Auch das Therapiezentrum Dreiklang öffnete an diesem Tag seine Türen. Dort erhielten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Angebote aus den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Darüber hinaus stellte eine Mitarbeiterin die Arbeit mit einem Begleithund vor und erklärte, wie dieser die Menschen im Gruppenalltag unterstützen kann.

Persönlicher Austausch im Mittelpunkt

Bewusst stand beim Besuchertag nicht ein festes Programm, sondern die Begegnung im Vordergrund. Angehörige und Unterstützende konnten sich die verschiedenen Stationen in Ruhe anschauen, Angebote kennenlernen und ihre Fragen direkt an die Mitarbeitenden richten.

So bot der Nachmittag die Gelegenheit, einen unmittelbaren Einblick in den Alltag in Gebäude 5 zu erhalten und zu erleben, was sich dort in den vergangenen Jahren verändert und weiterentwickelt hat. Bei Kaffee, Tee, Kaltgetränken, Snacks und Gebäck blieb außerdem viel Raum für persönliche Gespräche und den Austausch untereinander.

Viele Neuerungen in den vergangenen Jahren

Viele der beim Besuchertag vorgestellten Neuerungen konnten mithilfe von Projektmitteln umgesetzt werden, um die Bedingungen für Menschen hohen Unterstützungsbedarfen weiter zu verbessern.

Dabei wurden unter anderem die Gestaltung der Räume und Arbeitsplätze, Rückzugsmöglichkeiten und reizarme Umgebungen, geeignete Arbeitsangebote, Unterstützte Kommunikation sowie die digitale Teilhabe in den Blick genommen.

Auch der hohe Bedarf an Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie wurde aufgegriffen. In diesem Zusammenhang entstand unter anderem das Therapiezentrum Dreiklang.

Der Besuchertag machte viele dieser Entwicklungen für Angehörige und Unterstützende unmittelbar erlebbar. Gleichzeitig bot er die Gelegenheit, sich darüber auszutauschen, wie Teilhabe für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf ganz konkret gelingen kann.