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Annetraud Grote besucht die HHO

Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen will Inklusion weiter denken.

Drei Personen sitzen an einem Tisch mit Papieren und Mikrofonen. Im Hintergrund ein bunter Wandteppich, ein Roll-Up mit "HHO wir gestalten miteinander" und ein Plakat mit "Echt Wir". Vordergrund zeigt ein Kamerastativ mit Smartphonehalterung.

Am 23. Juni 2025 begrüßten wir an unserem Werkstatt-Standort in Sutthausen die Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote. Eingeladen wurde sie vom Gesamtwerkstattrat und nahm sich viel Zeit für den Dialog mit Mitarbeitenden und Werkstatt-Beschäftigten.

Nach einer Begrüßung durch Wladimir Geldt, den Vorsitzenden des Gesamtwerkstattrats, sowie einem Einblick in die HHO durch Geschäftsführer Jörg Richter und Prokuristin Conny Kammann, folgte ein besonderer Programmpunkt: Ein Podcast-Interview mit Echt Wir

Ein Vortragssaal mit mehreren sitzenden Personen im Vordergrund. Vorne ein Sprecher in einem beigen Anzug und blauem Hemd vor einem großen Bildschirm, auf dem eine Präsentation mit Text und bunten Kreisen zu sehen ist. Rechts ein Flipchart mit handschriftlichen Notizen. Links ein Aufsteller mit bunten Kreisen und der Aufschrift "Echt Wir".
Fünf Personen sitzen an einem rechteckigen Holztisch in einem Besprechungsraum. Auf dem Tisch liegen Papier, Stifte, ein Mikrofon und ein Getränkebecher. Links im Hintergrund eine Topfpflanze, rechts eine Pinnwand mit bunten Kreisen mit der Aufschrift „Echt Wir“. Im Hintergrund ein Roll-Up mit dem Logo "HHO – wir gestalten miteinander", darunter bunte Punkte.

Im Gespräch, das von Daniela Hecht moderiert wurde, betonte Frau Grote:

„Inklusion darf kein Modethema sein – sie muss gegen den Trend verteidigt werden.“

Sie hob außerdem hervor, wie wichtig Gerechtigkeit bei der Bezahlung für Menschen in Werkstätten sei und dass es eine klare Perspektive für die Zukunft der WfbM brauche.

Ein weiterer Fokus lag auf der Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung in den Medien:

„Es geht nicht nur darum, dass sie gezeigt werden – sondern wie. Es geht um Haltung: Ableismus beginnt im Alltag. Menschen dürfen nicht auf körperliche oder kognitive Einschränkungen reduziert werden – ihre Talente gehören in den Mittelpunkt.“

Formulierungen wie „trotz der Behinderung hat er es geschafft“ oder „an den Rollstuhl gebunden“ seien Ausdruck einer Sichtweise, die überdacht werden müsse. Vielmehr gelte: Alle Menschen sollen selbstverständlich, auf Augenhöhe und in ihrer Vielfalt gezeigt werden.

Nach einer Pause mit Brötchen und Kaffee startete der Rundgang durch verschiedene Arbeitsbereiche in der Werkstatt – wie Tischlerei und Spezialförderung. Annetraud Grote zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und dem Engagement in den Bereichen.

Wir danken Frau Grote für ihren Besuch, den offenen Austausch und ihr klares politisches Bekenntnis zu echter Teilhabe.

Der Podcast von Echt wir mit ihr erscheint demnächst – reinhören lohnt sich!

Mehr über Annetraud Grote:
🔗 behindertenbeauftragte-niedersachsen.de

Innenraum eines Gebäudes mit mehreren Personen. Eine Person in grauem Oberteil steht im Vordergrund und spricht. Rechts sitzen zwei Personen in elektrischen Rollstühlen. Links stehen zwei Personen nah beieinander. Im Hintergrund eine helle Theke mit Auslagen und eine verglaste Tür mit Blick auf eine Wiese und Gebäude.
Gruppenszene in einem Seminarraum: Vierzehn Personen, darunter zwei Personen in Rollstühlen, stehen und sitzen in lockerer Anordnung. Links ein bunt bedrucktes Banner mit der Aufschrift "Ein Hoch auf die Vielfalt". In der Mitte ein großer Bildschirm mit pinkem Hintergrund und HHO-Logo, rechts ein Flipchart und Stehtisch. Helle Wände und Teppichboden.