Haus Wallenhorst im "Fursten Forest"

Haus Wallenhorst macht den „Fursten Forest“ unsicher

Geländewagen-Tour des Haus Wallenhorst

Seit vier Jahren organisiert und spendet Familie Terberger, Angehörige eines Bewohners des Hauses Wallenhorst, in den Betriebsferien eine Geländewagen-Tour durch den Offroad Park „Fursten Forest“ in Fürstenau. Die Familie bereitet damit den teilnehmenden Bewohnern eine aufregende Abwechslung und große Freude. Der Park befindet sich auf einem ehemaligen Übungsgelände der Bundeswehr und besteht aus einem großen Waldgebiet, das zu einem eindrucksvollen Themenpark umgebaut wurde.

Für die Bewohner ist die Fahrt inzwischen ein Höhepunkt im Sommer. Ein Mitarbeiter des Betreibers fährt mit einem Geländewagen vor, die restlichen Fahrzeuge werden von Mitarbeitern, einer FSJlerin oder auch schon einem Praktikanten gefahren. „Als wir angekommen sind, haben wir uns auf die Autos aufgeteilt und dann ging`s los!“, erzählt Teilnehmerin Yvonne Büker.

Festhalten und Spaß haben    

Auf dem weitläufigen Gebiet befindet sich eine anspruchsvolle Geländestrecke mit Bergen, Löchern, Schlamm, engen Passagen und Wassergräben. Während der zweistündigen Fahrt ist „Festhalten“ angesagt. Beim Über- bzw. Durchfahren von Wurzeln, sandigen Auffahrten und tiefen Schlammlöchern werden alle reichlich durchgeschüttelt. Wichtig ist es, immer genau dem führenden Fahrzeug zu folgen. „In einem Jahr ist auch schon ein Wagen in einem Schlammloch stecken geblieben, da der Mitarbeiter nicht genau gefolgt ist. Das hat bei allen Teilnehmern für große Erheiterung gesorgt!“, berichtet Gerrit Wolff, stellvertretender Teamleiter Haus Wallenhorst.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, die Fenster zu schließen. Sonst kann die Schlammdurchfahrt schnell zu schmutzigen Gesichtern führen. Während der Tour ist ein Höchsttempo von 30 km/h vorgeschrieben. Das fühlt sich im Gelände deutlich schneller an, als es sich zunächst anhört. „In den letzten vier Jahren haben wir alle Fahrzeuge mehr oder weniger vollständig zum Startpunkt zurück gebracht, bis auf eine komplett verlorene Abgasanlage und einen defekten Kühler“, bemerkt Gerrit Wolff schmunzelnd. Nach einer Stunde Fahrzeit wird mitten im Wald eine Pause eingelegt. Diese nutzten die Bewohner häufig, um sich vom Mitarbeiter des Parks die Technik der Wagen erklären zu lassen oder Fragen zu stellen.

Hoch und runter auf steilen, engen Abhängen    

Der Höhepunkt jeder Geländewagen-Tour ist der letzte Teil der Strecke: eine riesige Sandkuhle. Dort geht es extrem steile und enge Abhänge hoch und runter, wobei die Fahrzeuge den Sand spektakulär aufwirbeln. Nach diesem Teil sind auch die letzten Teilnehmenden komplett mit einer Staubschicht bedeckt. Zum Abschluss der Tour wird gemeinsam in einem Restaurant gegessen.

Dieses Jahr stand die Durchführung wegen der Einschränkungen lange in Frage. Nach einigen Gesprächen mit den Betreibern des Geländes und einer etwas veränderten Planung, konnte die Fahrt dann aber doch mit genug Abstand und Masken stattfinden. Die Zahl der Teilnehmenden musste etwas reduziert werden und es durfte leider niemand im Geländewagen des Mitarbeiters mitfahren, obwohl dies eigentlich die beliebtesten Plätze sind. Trotzdem war die Veranstaltung wie immer ein voller Erfolg und einige Bewohner haben sich schon direkt für 2021 gemeldet. Auf die Frage, was ihr am besten gefallen habe, antwortet Yvonne Büker entschieden mit „Alles!“.