Physiotherapeutin Carina Schweizer und die 13-jährige Sarah-Marie demonstrieren die Wirkungsweise des Galileo-Kipptisches.

Physiotherapeutin Carina Schweizer und die 13-jährige Sarah-Marie demonstrieren die Wirkungsweise des Galileo-Kipptisches.

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26.06.2018 - Förderstiftung HHO und Rotarier spenden

8.000 Euro für den Galileo Kipptisch

Therapiegeräte für Kinder mit bestimmten Behinderungen, wie Bewegungsstörungen oder orthopädische Auffälligkeiten, sind sehr wichtig, aber leider auch häufig sehr teuer. Umso mehr freute sich die Leiterin der Interdisziplinären Ambulanz Monika Beckmann-Bartels über die Spende der Förderstiftung HHO und der Rotary Club Osnabrück für den Galileo-Kipptisch.

„Das wichtigste Ziel der Therapie ist bedingt durch muskuläre Entwicklung und Stärkung ganz klar die Entwicklung und Teilhabe der Kinder“, betonte Beckmann-Bartels. Durch die intensiven und kurzen Therapiephasen haben sehr viele Kinder Zugang zu dem Gerät und können sich so freier bewegen und aktiv am Alltagsgeschehen teilnehmen.

Der Galileo-Kipptisch dient der Stabilisierung der Kinder, die ohne Hilfe nicht eigenständig stehen und gehen können, oder viel Unterstützung benötigen. Dabei werden durch Vibrationen Muskel-Kontraktionen ausgelöst, die je nach Intensität Kräftigung, Balance oder Koordination fördern können. Dies regt die Durchblutung und das Nervensystem an. „Bereits nach kürzester Zeit sehen wir Verbesserungen im Bewegungsablauf“, berichtet Beckmann-Bartels, „und den Kindern macht es ebenfalls sichtlich Spaß.“ Die 13-jährige Sarah-Marie nutzt das Therapie-Gerät regelmäßig. Vor jeder Behandlung hat sie größeren Unterstützungsbedarf beim Gehen. Nach einer Therapieeinheit kann sie ihren Bewegungsablauf deutlich freier koordinieren.

Der Vorsitzende der Förderstiftung HHO, Antonius Fahnemann ist überzeugt von der guten Investition: „Es ist unsere Aufgabe als Förderstiftung HHO die Bedarfe und Notwendigkeit zu erkennen und dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird.“ Auch Arist von Schlippe, Präsident des Rotary-Clubs Osnabrück ist überzeugt: „Die Erfolge, die mit dem Gerät bereits nach kürzester Zeit erreicht werden, zeigen, dass diese Spende absolut richtig war.“

Der Galileo-Kipptisch kommt nun vielen Kindern mit unterschiedlichen Krankheitsbildern und Diagnosen gleichermaßen zu Gute.