Volltreffer für das Jubiläum
Von: Bärbel Recker-PreuinDieser Vormittag war ein Volltreffer für den Start ins Jubiläumsjahr. An Arbeit war kaum zu denken, dafür war die Begeisterung umso größer. Das lag an den Gästen, keinen geringeren als den Fußballlegenden Uwe Seeler und Hans Tilkowski...
Dieser Vormittag war ein Volltreffer für den Start ins Jubiläumsjahr. An Arbeit war kaum zu denken, dafür war die Begeisterung umso größer. Das lag an den Gästen, keinen geringeren als den Fußballlegenden Uwe Seeler und Hans Tilkowski. Außerdem hatte es das Geschenk der Beiden wahrhaft in sich.
Auslöser des Besuches war Helmut Buschmeyer, Vorsitzender des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV), der seine Grünkohlkönige mobilisiert hatte. Die ließen sich den Besuch in der Osnabrücker Werkstatt Sutthausen nicht nehmen, schließlich gehören Bereichsleiter Uwe Bergfeld und Kurt Rietenbach, Abteilungsleiter in Schledehausen, ebenfalls zu dieser gekrönten Häupterschar innerhalb des NFV.
Mit großem Jubel wurden nun die Stars der Grünkohlkönige und ehemaligen Nationalspieler begrüßt: “Uns“ Uwe Seeler und Torwartlegende Hans Tilkowski. Markus Rettig, Andreas Molitor und den behinderten und nicht behinderten Fußballfans brannten natürlich viele Fragen unter den Nägeln. Wer wird Deutscher Meister 2010? Steigt der VFL Osnabrück auf? Wer soll in Südafrika im Tor stehen? Wie köpft man einen Ball mit dem Hinterkopf ins Tor. Und natürlich das Wichtigste: War der Ball 1966 beim Weltmeisterschaftsfinale gegen England in Wembley drin? „Es war kein Tor,“ so die klare Antwort von Hans Tilkowski und das wurde dreimal bekräftigt. Dann gab Uwe Seeler noch Tipps zum Umgang mit dem Leder. Erstens: „Der Ball ist schneller, als du laufen kannst.“ Zweitens: „Wenn du nicht weißt wohin mit dem Ding, dann hau ihn rein.“
Im Anschluß an die Gespräche gab es dann das Geschenk und damit landeten die NFV-Grünkohlkönige einen Volltreffer: 40 HHO-Fußballfans mit Behinderung fahren nach Hamburg, besuchen den HSV und ein Bundesligaspiel, Trainingseinheiten von Seeler und Tilkowski eingeschlossen, wie „Uns Uwe“ betonte.
Eine Autogrammstunde, ein Werkstattrundgang, das gemeinsame Erbsensuppenessen im Speisesaal und ein Treffen mit weiteren NFV-Grünkohlkönigen standen ebenfalls auf dem Tagesprogramm. So schwungvoll und schön kann das Jubiläumsjahr weitergehen.


